Psychischer Bereich

In der Ergotherapie soll das Wiedererlangen sowie der Erhalt der Selbständigkeit und Unabhängigkeit von Hilfen und Hilfspersonen im täglichen Leben und Beruf erreicht werden.

Für psychiatrische Patienten mit Diagnosestellung wie Depression, Schizophrenie, Neurosen, Belastungsstörung, Persönlichkeitsstörung und Verhaltensstörung stehen im Zuge einer Ergotherapie eine weitere Anzahl von Angeboten und Behandlungsverfahren wie lebenspraktisches Alltagstraining sowie ausdrucks- und selbstkompetenzstärkende Methoden zur Verfügung.

Wahrnehmungszentrierte Behandlungsansätze auf der Grundlage des Konzeptes der Sensorischen Integration stellen eine passende Ergänzung zu den üblichen ergotherapeutischen Methoden dar.

Bei psychiatrischen Patienten mit Wahrnehmungsstörungen (Modulationsdysfunktion) ist die Fähigkeit eingeschränkt, eine Reaktion auf Sinnesempfindungen dosiert und angepasst, im Einklang mit den situativen Anforderungen zu regulieren und zu organisieren.

Die Angebote der Sensorischen Integration können eine Verbesserung der Körperwahrnehmung durch eine taktile (Tastsinn) und propriozeptive (Tiefenwahrnehmung) Stimulation unterstützen, Patienten mit Agressionsschüben, Wut und Ärger erlangen Entspannung und Beruhigung durch vestibuläre (Gleichgewicht) Stimulation.

Zusätzlich wird noch individuell an der Stärkung des Selbstbewusstseins durch gestalterische und kreative Angebote gearbeitet und verschiedene Konzentrationsaufgaben angeboten.

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